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Altmühltal

Das Altmühltal habe ich in eine Etappe von Vohburg und eine von Riedenburg aus geteilt.

Die Übernachtung in Riedenburg war wirklich enttäuschend. Der so angepriesene Campingplatz war irgendwie merkwürdig. Mit einem großen Bergrücken im Nacken schläft es sich nicht so gut und auch die Sanitäranlagen waren echt schäbig. Die als innovative Änderung gepriesene Energiesparmaßnahme mit Münzautomaten in den Duschen sah aus wie ein 50er Jahre Produkt und wurde von dicken Spinnenweben und abgeplatzten Kacheln begleitet.

So war ich nach einer eisigen Dusche weniger begeistert und durfte auch noch einen riesigen Weg bis zu den Zeltplätzen für Radfahrer zurücklegen. Nicht gerade sehr behindertengerecht. Dummerweise wurde es in dieser Nacht zum Ersten mal so richtig kalt und trotz dicken Pullis und extra Decke fror ich bei 8 C° wie ein Schneider. Das machte den Start in die nächste Etappe nach Beilngries nicht gerade sehr einfach. Aber nach einigen verflixt steilen Anstiegen plätscherte der Tag herrlich warm an mir vorbei.

Zum Glück hatten mir am Morgen noch zwei nette Radler geholfen meine gebrochene Handy/Spiegelhalterung zu fixieren, so war es nicht ganz so unmöglich den überholenden Verkehr im Auge zu behalten. Immer wieder erstaunlich, wie hilfsbereit Radler untereinander sein können.

Beilngries ist wirklich eine wunderschöne Stadt und wie es mein permanentes Glück ist, geriet ich dort in die Vorbereitungen einer regionalen Feier, so dass ich mit meinem Patenonkel am Abend die ersten Oldtimer bewundern konnten, die dort ihre Runden zogen.