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Donau Sigmaringen bis Kelheim

Die Strecke, die ich an der Donau zurück legen werde, wird sehr vielseitig werden. Die Etappen 1- 8 werden hier kurz beschrieben; Näheres gibt es dann unter den jeweiligen Einzeletappen zu lesen.

265 km entlang eines so berühmten Flusses, bevor ich in Kelheim ins Altmühltal abbiegen werde.

Kelheim - Zauberer mit Hand und Fuß

Mitunter kann es einem wohl passieren, dass man auf einer langen Reise durchaus auch Skurrilitäten begegnet. Heute ist mir etwas Sonderbares passiert. Auf meinen letzten Kilometern an der Donau entlang bin ich einem Zauberer begegnet....

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Vohburg mit Freunden

Heute nur bis Vohburg. Das reicht, nachdem ich mir noch keinen Ruhetag zugelegt habe. Es sind einfach viele kurze Etappen. Ausserdem haben sich gestern eine Bekannte mit ihren Kindern angekündigt und wir wollten uns spontan im Biergarten treffen. Konnte leider keiner ahnen, dass er erst spätnachmittags öffnet. So bin ich die 7km umsonst aufs Land gefahren. Aber die Strecke war wirklich schön und sehr flach, sonst hätte ich gestreikt. Wir haben den Nachmittag einfach in den Biergarten vom Gasthof verlegt, das war auch sehr unterhaltsam und so herrlich normal. Danke! 

Ich muss auch wirklich sagen, dass ich mich mit den Ingolstadt-Erfahrungen versöhnt hab. Es war doch wirklich nicht so übel. Ein netter Herr auf dem viel zu teuren Campingplatz hat mir sogar seine Karte geschenkt. Er war schon sehr eindrucksvoll, für nur um fit zu bleiben mal eben 120km am Tag. 

Dennoch hab ich mir heute ein echt bayrisches Gasthaus ausgesucht, um mal wieder wirklich gut schlafen zu können. Mal sehen wie es wird.  Die Damen vom Personal waren auf jeden Fall sehr nett und offen, was man nicht von allen Menschen in Vohburg sagen kann. Ich dachte immer, die Bayern sind so offen und nett, aber als ich auf die Burg hoch gelaufen bin, hat doch tatsächlich ein älterer Herr zu seinem Kumpel gesagt: "Schau mal, die braucht schon 'nen Stecken, das ist doch nix". Da fehlen mir die Worte. Wahrscheinlich hätte er selbst einen gebraucht. So genau hab ich ihn irgendwie dann nicht mehr angeschaut. Danach war dieser wundervolle Sommeranfang für mich gelaufen. Ich habe nur noch ein Belohnungs-Bier im Biergarten getrunken und bin wie ein Stein in ein himmelweiches Bett gefallen. 

Wie auch immer - Ingolstadt

Ich dachte noch, es sei eine sau schlaue Idee, anstatt eines Ruhetages einfach ein paar entspannte  Kilometer zu radeln und nicht noch einen Tag in Neuburg zu verweilen. Unter anderem auch deswegen, weil trotz intensiver Suche kein Besitzer des Grundstückes zu finden war, um die Abrechnung zu machen. Also fuhr ich unerhört früh los, fand auf einer wirklich gemütlichen, weil schnurgeraden Strecke noch einen Aldi, um ein Roadtrip - Frühstück zu bekommen und freute mich meines Lebens. Es ging sogar relativ lange bergab, was mich nach der Tortur von gestern sehr freute. Mit guter Musik im Ohr querte ich also wiedereinmal die Donau, als ein sehr düster aussehender Gebüschtunnel vor mir auftauchte. Froh, aus der prallen Sonne raus zu kommen, fuhr ich also lustig den geliebten Weg entlang. Mit jeder  Minute wurde der Weg schmaler, und hohes Gras in der Mittelachse machte das Radeln schwer. Plötzlich tauchte vor mir eine sandige Stelle auf, in der offensichtlich schon der ein oder andere Radfahrer ins Schleudern gekommen ist. "Mit drei Rädern sollte mir das nicht passieren", dachte ich und fuhr auf die Stelle zu. Viel Schwung und es wird schon passen!!! Weit gefehlt, ich blieb stecken, und bei dem Versuch wieder auf vernünftigen Untergrund zu kommen, rutschte mein Rad in die Rinne und ich lag samt Gepäck im staubtrockenen Sand. Natürlich stürzten sich genau jetzt die Stechmücken auf mich, die ich dank des Fahrtwind sonst immer gut im Griff habe. Bis ich die Füße von den Pedalen abgeschnallt bekommen hatte, saßen die ersten Blutspuren schon auf meinem Bein. (Seltsamerweise mögen sie mein repariertes Bein lieber als das andere, obwohl es deutlich mehr Panama abbekommen hatte.) Das Rad wieder hingestellt zu bekommen war in dem tiefen Sand ein Balanceakt und  prompt fiel es mir nochmal um. Wenn der Weg so weiter geht, würde ich nie ankommen. Immerhin sagte die Karte, dass ich bei km2 von 12 aus diesem Deich sei. Laut  fluchend schaffte ich es aus dem Sand und strampelte mir einen ab, um wieder Abstand zwischen mich und die Blutsauger zu bekommen. Die Strecke zog sich unendlich und als ich endlich sowas wie Zivilisation am Waldrand ausmachen konnte, waren es nur große Industriegebiete. Kein schöner Empfang in einer Stadt. Ein netter Herr, den ich auf dem Weg fragte, begleitete mich bis zur Stadtgrenze, so dass ich mich spontan für ein Biergarten-Mittagessen im Stadt-Grenzstreifen entschied. Er kam aus Lubmin; es gibt keine Zufälle.  Die Innenstadt von Ingolstadt ist echt nett, aber bei den Temperaturen sehr menschenleer. Die Dame in der Touristeninformation klatschte mir, auf meine Frage nach einem Zeltplatz, wortlos einen Flyer auf die Theke. Mit den Plätzen vom Altmühltal auch sehr hilfreich.

So waren meine Erfahrungen mit dieser Stadt schon noch die besten, falls ich über größere Straßen aus der Stadt wieder raus fuhr, um auf einem überteuerten Dauer-Camperplatz mein Nachtquartier aufzuschlagen. Im Hörweite zur Autobahn und militärischem Übungsgebiet auf dem in den frühen Morgenstunden Panzer rumfuhren.... 

Neuburg an der Donau

Mensch, was hab ich bei Marxheim geflucht, als ich die ersten drei Berge hinter mir hatte und die Route tatsächlich noch einen 2km Anstieg vorsah. "Nicht mit mir", dachte ich und entfloh dem wiedereinmal wartenden Stechmücken-Schwarm ins Ried. "Dumm gelaufen", dachte ich nach einem Kilometer, als die Wege immer sandiger und grasig  wurden. Ich hatte mich so gut wie verfahren. Zum Glück ging es nicht nur mir so. Ein halb nackter Radfahrer hatte das gleiche Problem und er kam ein paar Meter zurück, um mir den richtigen Weg zu weisen. Kurz darauf war er verschwunden. Gefühlte ewige Kilometer später, sah ich wieder sowas wie Zivilisation. Und weitere 5km bis zum Zielort. 

Donauwörth

Eine Etappe, die sich zieht. Zwar für mich ohne nennenswerte Hügel, aber die Strecke wollte und wollte nicht enden. Heute hat sich mein Begleitfahrzeug verabschiedet. Schon ein  komisches  Gefühl, jetzt ganz auf sich allein gestellt zu sein. Aber das wird schon. In Donauwörth hab ich sogar die Franzosen vom ersten Zeltplatz wiedergetroffen. Ich hätte sie nicht wiedererkannt. 

Als Belohnung gab es nach langem Suchen und einigen Kilometern entgegen meiner Richtung, einen traumhaft schönen Zeltplatz. Der war sogar günstig und absolut stechmückenfrei. Gut, dass ich diesen Einheimischen getroffen habe.

Ruhetag in Blaubeuren

Heute habe ich spontan meinen Ruhetag eingelegt. Das Wohnprojekt in Günzburg, dass ich mir heute ansehen wollte, konnte ich leider nicht mehr erreichen und

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Ulmulmulmulm

Buhja! Was für eine Fahrt! Ich habe heute Ulm passiert und bin überglücklich.

Nach der ersten Nacht im Zelt, bin ich wirklich erleichtert, dass das so problemlos funktioniert. Dank des Durchblitzen meines Genies habe ich mir ein Zweimannzelt gekauft. Nun gut, ehrlich gesagt hab ich es nicht aus einer klugen Idee heraus gekauft, sondern weil...

 

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Erste Etappe - Sigmaringen bis Rottenacker

Die ersten 55km sind geschafft. Nach knapp viereinhalb Stunden bin ich ziemlich erschlagen in Rottenacker angekommen. Ursprünglich wollte ich bereits in Zell mein Ziel erreichen, aber als ich dort um zwei Uhr ankam erschien es mir doch....

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Campus Galli

Heute haben wir bei herrlichstem Sommerregen das Klosterbauprojekt bei Meßkirch besucht. Je mehr ich von der Umgebung hier sehe, desto schöner finde ich es hier.

Mitten in einem Waldstück entsteht tatsächlich großartiges....

 

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Angekommen in Sigmaringen

Heute sind wir in Sigmaringen angekommen.

Die Gegend ist ja wirklich gigantisch. So viele Felsen, Waldstücke, Bäche und niedliche kleine Häuser....

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